SF Verl stehen kurz vor dem Regionalliga-Aufstieg!

Die Tür zum größten Erfolg in der Vereinsgeschichte ist zwei Spieltage vor Saisonende mittlerweile ganz weit aufgestoßen. Nach dem 5:3-Auswärtserfolg im Verbandsliga-Gipfeltreffen beim Rhedaer SV haben die SF Verl den bis dato ärgsten Verfolger auf vier Punkte distanziert. Im günstigsten Fall reicht nun bereits ein Zähler aus den restlichen beiden Mannschaftskämpfen zum Aufstieg in die Regionalliga.

 

Dabei standen die Vorzeichen in Rheda alles andere als gut. Nach der krankheitsbedingten Absage des Spitzenbretts fand sich kein Ersatzspieler mehr und es ging mit einem 0:1-Rückstand an die Tische. Dort ließen die Rhedaer eingangs eine große Chance aus, denn Philipp Lewe kam aus einer doch eher furchtbaren Stellung mit einem Dauerschach gegen seinen völlig entblößten König davon. Die Gastgeber wollten mit der Führung im Rücken wohl nicht zu viel riskieren. Nach Punkteteilungen an den Brettern von Dustin Siebert und Jens Hanswillemenke stellte sich dann aber heraus, dass die Verler in den verbliebenen Partien die besseren Chancen hatten. Als Thomas Biernath seine Siegesserie fortsetzte und in seiner Lieblingseröffnung einen am Ende glatten Schwarzsieg einfuhr, wendete sich das Blatt zugunsten der Schachfreunde. Für die besorgte dann Jim Knop den nächsten Paukenschlag. Im guten alten Schweschnikow-Sizilianer gab sein zentraler, in alle Richtungen strahlender Springer trotz eines gehörigen DWZ-Nachteils vorzeitig den Ausschlag zur 3,5:2,5-Führung. Dem ließ Werner Müller Schwarzsieg Nummer drei folgen. Gegen Geseke noch vom Pech verfolgt, ließ er sich den Vorteil im Endspiel mit Turm und Läuferpaar gegen Turm und zwei Springer nicht mehr nehmen und machte den Gesamtsieg perfekt. Abschließend konnte Helge Rettig sein unklares Damenendspiel mit Mehrbauern ruhigen Gewissens Remis geben und zum Verler Standardergebnis abschließen.

 

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